Studie Onlineaggressionen unter Jugendlichen

Studie Onlineaggressionen unter Jugendlichen

 

Onlineaggressionen unter Jugendlichen haben laut Studien in der Schweiz in den letzten Jahren deutlich zugenommen und beeinträchtigen das psychische Wohlbefinden der Heranwachsenden. Onlineaggressionen können u.a. Beleidigungen, das Verbreiten unwahrer Behauptungen oder der Ausschluss aus Freundesgruppen in digitalen Netzwerken sein. 

Aus Onlineaggressionen kann Cybermobbing entstehen. Vielen Jugendlichen fehlen die Sozial- und Informations­kompetenzen, mit diesen Onlineaggressionen reflektiert umzugehen. Gegenwärtig besteht in der Schweiz kaum fundiertes Wissen zu Onlineaggressionen. Ansätze zur Prävention und Intervention bei Onlineaggressionen im Jugendalter fehlen weitgehend.

Das auf zwei Jahre angelegte Forschungs- und Entwicklungsprojekt liefert Grundlagenwissen und effektive Ansätze zur Prävention und Intervention von Onlineaggressionen unter Jugendlichen. Damit sollen Sozial- und Informations­kompetenzen bei Jugendlichen gefördert und Fachpersonen für die Thematik sensibilisiert werden. Erstellt werden konkrete, praxis- und alltagsnahe Instrumente für eine effektive Prävention und Intervention.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und ZHAW Departement Angewandte Psychologie.

Das Projekt wird finanziert durch: Bundesamt für Sozialversicherungen, Swisslos-Fonds Aargau und Solothurn, Schweizerische Kriminalprävention SKP, Migros Kulturprozent, Doelker-Tobler Stiftung.

Kontakt FHNW: Olivier Steiner, olivier.steiner@fhnw.ch ; Rahel Heeg, rahel.heeg@fhnw.ch

Kontakt ZHAW: Isabel Willemse, wils@zhaw.ch